Hypnose für Alle(s)

Geburtsbegleitung mit Hypnose

Bild: sxc.hu

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Eine schmerzlose Geburt ist möglich – ohne Medikation und ohne Stress!

In der Gesellschaft, in der wir aufwachsen, haben Frauen bereits so viele „gut gemeinte Ratschläge“ mit „auf den Weg“ bekommen. Darunter auch (und vor Allem) die Programmierung seitens der Mütter (die eigene, aber auch Omas, Tanten, Verwandte und Bekannte), welche vor Schwangerschaft und Geburt warnen. Darunter sind dann Kommentare und Ratschläge, wie: „nimm bloss die Anästhesie, damit du nichts fühlst“, „lass dich Aufschneiden, alles andere ist die Hölle“, und vieles mehr. Hinzu kommen noch diverse Reality-TV Sendungen, die ihren  Beitrag dazu leisten. Die gute Nachricht daran ist: das ist alles einfach nur falsch gelernt!

Leider hat es sich irgendwie eingebürgert, dass Frauen sich häufig – aus Furcht vor möglichen Schmerzen – auf einen Kaiserschnitt mit anästhesie einlassen. Das bedeutet aber eine zusätzliche Belastung – nicht nur für die Frau, sondern vor Allem für das Ungeborene. Mit Hypnose-Begleitung braucht es das aber nur dann, wenn dies tatsächlich medizinisch relevant werden würde.

Falls sie eine Frau sind, der es wie oben beschrieben, ergangen ist, werden Sie nun sicherlich empört sein, dass jemand die Behauptung aufstellt, dass Schmerzen haben, eine schwere Geburt zu haben, alles nur erlernt sein soll? Die Aufregung liegt aber nur darin, dass Sie von der möglichen Alternativen (noch) nichts gewusst haben. Können Sie sich vorstellen eine Geburt mit klarem Verstand und vielleicht sogar mit Genuss zu erleben?

Das ist tatsächlich Möglich!

Der Ursprung, wie Hypnose in erster Linie angewendet  wurde, ist die Schmerztherapie. Und da sind wir auch gleich beim Thema:

Zusammen mit Ihrem Partner können Sie, in kurzer Zeit, für genau „das Ereignis“ ausgebildet werden. Auf Wunsch nimmt Ihr Partner dann den Platz des Therapeuten ein, der Sie dann durch den ganzen Geburtsprozess hindurch belgleitet. Es ist eine der schönsten und innigsten Verbindungen überhaupt: statt während der Geburt nur die Mutter eine Bindung zum Kind aufbaut, ist der werdende Vater aktiv mit in den Prozess eingebunden! Was gibt es schöneres?!

Die Hypnose in diesem Bereich hat gleich mehrer Funktionen: einerseits hilft diese, möglichen Schmerz zu kontrollierenden. Andererseits haben Sie so die Möglichkeit sich zu entspannen – auch während der Geburt.

In der Vorbereitung für die Geburt lernen Sie zwischen „biologischem“ Schmerz und dem klinisch relevanten Schmerz zu unterscheiden bzw. möglichen Schmerz auszublenden. Die Frau ist so in der Lage, die Begleiterscheinungen während den Wehen und der Geburt „einfach so“ anzunehmen und vieleicht sogar für sich so umzuinterpretieren, dass es Ihr sogar Spass machen kann, jetzt gleich ein Kind zu gebären. Und wenn sich doch unerwartet etwas einstellt, das den Eingriff einer Fachperson oder eines Arztes erfodert, so kann dies von der Frau wahrgenommen und berichtet werden, ohne dass Panik oder übermässige Schmerzen auftreten müssen.

Auch vorher schon, während den Wehen, kann ein Weg gefunden werden, der der Frau Entspannung bringt, statt sie zusätzlich zu stressen.

Und so kommt es, dass die Kleinen die Welt sehr viel schneller erblicken können, als dies bei einer Geburt mit Medikation der Fall ist.

In manchen Fällen ist das sogar so überraschend schnell und Stressfrei, dass man der Meinung verfallen könnte, die Frau war mal eben zum Shoppen weggewesen: eben noch ohne Kind, und jetzt schon mit. Und alle sind wohlauf und zufrieden.

Übrigens: eine Geburt mit Hypnose-Begleitung ist nicht nur stressfreier, als eine mit Medikamenten. Auch der Heilungsprozess nach der Geburt (falls zum Beispiel ein Dammriss aufgetreten sein sollte) verläuft sehr viel rascher. Dies ist nicht nur eine Begleiterscheinung der Hypnose, sondern auch der Tatsache geschuldet, dass der Körper keinerlei Medikamente verarbeiten muss.